Kontakt

Praxis Zypresse
Zypressenstrasse 50
8004 Zürich
Tel: 044 241 75 55
Fax: 044 241 77 85
praxiszypresse@hin.ch

Termine werden nur telefonisch vergeben.

Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 08:00 - 12:00 und 13:30 -17:00
Donnerstag: 08:00 - 12:00
Sprechstunde nach telefonischer Vereinbarung

Anfahrt

  • Öffentlicher Verkehr: Tramlinie 2 oder 3 bis Haltestelle Zypressenstrasse.
  • Auto: Zahlreiche öffentliche Parkplätze an der Zypressenstrasse.

Team

Dr. med. Renée Grandjean
FMH Allgemeine Innere Medizin

  • in der Praxis Zypresse seit 2019
  • Facharztausbildung im Spital Uster, Zollikerberg, Stadtspital Triemli sowie in der Hausarztpraxis in den Disziplinen Chirurgie, Innere Medizin, Notfallmedizin und Endokrinologie / Diabetologie
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, (Italienisch)

Dr. med. Roy Sidi
FMH Allgemeine Innere Medizin

  • in der Praxis Zypresse seit 2016
  • Facharztausbildung im Universitätsspital Zürich und Kantonsspital Aarau
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch

Dr. med. Peter Meerwein
FMH Allgemeine Innere Medizin

  • Mitgründer der Praxis Zypresse 1985
  • Fähigkeitsausweis Manuelle Medizin
  • Lehrarzttätigkeit an der Universität Zürich
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französich, Italienisch

Ramona Bolt
Medizinische Praxisassistentin

  • in der Praxis Zypresse seit 2016
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch

Alexandra Goldkamp
Medizinische Laborantin

  • in der Praxis Zypresse seit 2016
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

Marion Broder
Medizinische Praxisassistentin

  • in der Praxis Zypresse 2014-2016 und seit 2018
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

Christa Meier
Medizinische Laborantin

  • in der Praxis Zypresse seit 2010
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

Angebot

Wir bieten eine ganzheitliche und patientenzentrierte Hausarztmedizin für Patienten/-innen ab etwa 12 Jahren. Zur Art, wie wir arbeiten, lesen Sie auch die Gesundheitsthemen.

  • Allgemeinmedizinische Betreuung
  • Notfallbehandlung
  • Langzeitbegleitung
  • Grundlegende psychiatrische Betreuung
  • Prävention
  • Vorsorgeuntersuchungen / Check-up
  • Reisemedizin und Impfberatung
  • Desensibilisierungen
  • Suchtberatung
  • Verkehrsmedizinische Untersuchungen
  • Kleinchirurgie und Wundbehandlung
  • Praxiseigene Apotheke
  • Hausbesuche nach Vereinbarung
  • Labor
  • EKG
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Für Röntgenuntersuchungen arbeiten wir mit Radiologiezentren an verschiedenen Standorten zusammen.

Da wir Mitglied des Ärztenetzwerkes zmed sind, können Sie sich bei uns im Rahmen des Hausarztmodell betreuen lassen. Wer bei der Krankenkasse das Hausarztmodell wählt, bezahlt weniger Prämien und sucht bei Beschwerden immer zuerst seine Hausärztin oder seinen Hausarzt auf (Ausnahmen: Notfälle, Frauenarzt und Augenarzt). Bei zmed finden Sie weitere Informationen darüber.
Wir sind vernetzt mit verschiedenen Spezialärzten, Spitälern, Psychiatern, Kliniken, Physio- und Ergotherapeuten.

Gesundheitsthemen

Diese Themensammlung zeigt typische Anliegen, die uns von Patienten vorgetragen werden. Wir legen Wert auf Hilfe zur Selbsthilfe und behutsamen Umgang mit technischen Abklärungen und Medikamenten; so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Gerne nehmen wir das Gespräch auf und suchen und erarbeiten mit Ihnen eine Lösung, die zu Ihnen passt.

Zecken

Zecken sind Spinnentiere und leben in bis zu 2000 m.ü.M. Höhe im Unterholz, im Wald und an Wegrändern. Besonders im März bis Oktober sind sie aktiv und befallen vorbeistreifende Tiere und Menschen. Ein Zeckenstich ist schmerzlos und bleibt oft unerkannt, so dass sich die Insekten über mehrere Tagen mit Blut vollsaugen können. Dabei können Krankheiten übertragen werden - am häufigsten die Borreliose (Lyme-Disease) oder Frühsommer-Meningoenzephalitis.

Was ist nun zu tun, wenn Sie auf Ihrer Haut eine Zecke finden? Am besten entfernen Sie die Zecke sofort mit einer spitzen Pinzette, indem Sie sie möglichst nahe an der Haut fassen und senkrecht hinausziehen (keine Drehbewegungen, so kann der Kopf abbrechen). Desinfizieren Sie anschliessend die Einstichstelle und beobachten Sie sie in den nächsten Tagen (siehe Abschnitt über Borrelien).

Zeckenübertragbare Krankheiten

Bei den Borrelien handelt es sich um Bakterien, welche mittels Antibiotika gut behandelt und geheilt werden können. Eine unbehandelte Borreliose kann verschiedene Organsysteme befallen, unter anderem die Haut, Gelenke, das Nervensystem und selten auch das Herz. Typischerweise bildet sich bei einer Infektion eine flächige, kreisförmige Rötung mit zentraler Abblassung um die Einstichstelle aus (Wanderröte, Erythema migrans). Falls Sie dies beobachten, sollten Sie schnell einen Termin bei Ihrem Arzt/Ärztin vereinbaren.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hingegen wird durch ein Virus übertragen, wogegen es keine eigentliche Therapie gibt. Es kann zu verschieden ausgeprägten Symptomen kommen, wie Kopf- und Gliederschmerzen bis hin zu schweren Verläufen mit Bewusstseinsveränderungen auf Grund einer Gehirnentzündung und in seltenen Fällen kann eine FSME-Infektion sogar zum Tod führen. Gegen FSME kann man sich aber impfen lassen. Die meisten Teile der Schweiz (ausser Tessin und Genf) sind Hochrisikogebiete für FSME, weshalb die Impfung auch vom Bundesamt für Gesundheit empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt wird.

Weitere Informationen über Zecken finden Sie auf https://zecken-stich.ch/

Fieber und Infektionen

Fieber

Bei Fieber sind folgende Alarmzeichen zu beachten: hohes Fieber über 39°C, Schüttelfrost, Atemnot und schnelle Atmung, Puls über 100, Bewusstseinstrübungen, hohes Alter, sowie Rückkehr aus den Tropen und Blutungen unter der Haut. In diesen Fällen ist eine rasche Kontaktaufnahme mit uns zu empfehlen. Eine zeitnahe ärztliche Untersuchung, gegebenenfalls mit Laboranalysen können schwere von leichten Fällen unterscheiden. (Für Fragen zu Kindern unter 12 Jahren wenden Sie sich an einen Kinderarzt)

Weshalb bekomme ich kein Antibiotikum?

Antibiotika sind Medikamente, welche gegen Bakterien eingesetzt werden und sollten daher nur bei bakteriellen Infektionen eingenommen werden. Allerdings braucht es nicht bei jedem Bakterium eine Antibiotikatherapie; die natürlichen Abwehrmechanismen unseres Körpers können zum Beispiel viele Blasen- und Ohrenentzündungen selbst bekämpfen. Bei einem viralen Infekt, wie zum Beispiel einer Grippe oder Erkältung, werden ebenfalls keine Antibiotika verschrieben, weil sie gegen Viren nichts nützen. Folgende Kampagnen des Bundesamtes für Gesundheit geben weitere Informationen:

Halsschmerzen - Wann soll ich zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist zu empfehlen, wenn starke Halsschmerzen, Fieber und Krankheitsgefühl ohne Schnupfen oder Husten bestehen. In diesen Fällen zeigt ein Rachenabstrich, ob eine Streptokokkeninfektion vorliegt, welche mit Antibiotika behandelt wird. Wer nicht nur Halsschmerzen, sondern auch Schnupfen und Husten hat, leidet eher an einem Virusinfekt. Diese Fälle heilen ohne Antibiotika innnerhalb von 4-5 Tagen spontan. (Diese Angaben gelten nicht für Kinder)

Schmerzen

Schmerzen - ein häufiger Grund für den Arztbesuch

Schmerzen betreffen entweder innere Organe oder das Muskel-Knochen-Sehnensystem (Bewegungsapparat). Wer akute Schmerzen hat, soll rasch einen Termin bekommen. Akute Herzschmerzen sollten sofort mit einem Arzt am Telefon oder mit dem Sanitätsnotruf 144 besprochen werden.
Im Folgenden geht es um Schmerzen am Bewegungsapparat, also Rückenschmerzen, Spannungs-Kopfschmerzen, Schulter-Armschmerzen, Hüft- und Knieschmerzen, Fussschmerzen usw. Woher kommen sie? Monotone Körperhaltung bei der Arbeit am Computer oder Überlastung beim Sport sind oft die Ursache von solchen Schmerzen. Dagegen helfen Manuelle Medizin, Stretching, Triggerpunkttherapie, Spiraldynamik®, Pilates oder Chiropraktik. Auch die optimale Ergonomie am Arbeitsplatz kann Abhilfe schaffen.

Vorsorgeauftrag

Vertretung bei Urteilsunfähigkeit

Ein Vorsorgeauftrag regelt, wer die Person juristisch vertreten soll, wenn sie nicht mehr urteilsfähig ist. Mehr Informationen finden Sie bei der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB.

Patientenverfügung

Selbstbestimmung durch eine Patientenverfügung

Die Patientenverfügung regelt, wie das Behandlungsteam im Spital oder in der Praxis mit therapeutischen oder lebensverlängernden Massnahmen, wie Reanimation, Antibiotika, Ernährung ect., umgehen soll, wenn die Person nicht mehr ansprechbar und die Prognose schlecht ist. Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen beim Ausfüllen einer Patientenverfügung.
Patientenverfügung zum Herunterladen

Lebensende

Gute Lebensqualität am Lebensende

Die Palliativpflege oder Palliativ Care hat nicht mehr die Heilung einer Erkrankung zum Ziel, sondern die Linderung von Beschwerden und Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten, welche am Ende des Lebens stehen. Wir arbeiten mit verschiedenen palliativen Spitexzentren zusammen.

Sterbehilfe

Passive Sterbehilfe bedeutet der Verzicht auf die Aufnahme oder den Abbruch von lebenserhaltenden Massnahmen (zum Beispiel wenn die Beatmungsmaschine abgestellt wird). Wenn man jemandem ein tödliches Medikament gibt, mit dem sich die Person selbst das Leben nehmen kann, nennt man dies Beihilfe zum Selbstmord (Suizidhilfe).

Reisen und Impfen

Vor der Reise

Eine Fernreise beginnt mit einem Blick auf osir.ch oder safetravel.ch. Dort steht für jede Region, die Sie aufsuchen wollen, welche Vorbereitungen nötig sind. Wir impfen gegen alle Krankheiten, ausgenommen Gelbfieber (verbreitet in Afrika südlich der Sahara und im Amazonas). Für die Gelbfieberimpfung suchen Sie einen Facharzt für Tropenmedizin oder das Institut für Reisemedizin der Universität Zürich auf. Vergessen Sie nicht ihr Impfbüchlein, wenn Sie kommen.

Krank nach der Reise

Wer krank aus einem Risikogebiet zurückkommt, kann gerne einen Termin abmachen.
Wenn Sie hohes Fieber haben sollte Sie noch am gleichen Tag kommen. Durchfall über 3-4 Tage und Hautausschläge sind weitere Gründe, einen Arzt aufzusuchen.

Andere Risiken

Wir beraten Sie gerne über ihre persönlichen Gesundheitsrisiken bei Fernreisen. Flugreisen spielen zudem die grösste Rolle bei der Klimazerstörung. Diese stellt ein weitaus grösseres Gesundheitsrisiko dar, als das persönliche des Reisenden.

Bauch und Verdauung

Bauchschmerzen

Bei akuten Bauchschmerzen kommen als Ursache unter anderem Blinddarmentzündung, Dickdarmdivertikelentzündung, Gallenkoliken und Nierensteine in Frage. Eine Untersuchung innerhalb von Stunden ist zu empfehlen.

Immer wiederkehrende Bauchschmerzen beruhen manchmal auf Magenübersäuerung. Blähungen sowie wechselweise Durchfall und Verstopfung können für einen Reizdarm sprechen. Ursache dafür kann eine Störung der Darmflora (Mikrobiota) sein. Auch eine Lactoseintoleranz, eine Glutensensitivität (Weizenunverträglichkeit, Zöliakie) oder eine Unverträglichkeit von blähenden Nahrungsmiteln aus der FODMAP-Liste kommen in Frage.

Durchfall

Akuter Durchfall wird oft durch Viren verursacht (Magen-Darm-Grippe) und geht innert 3-5 Tagen wieder spontan vorbei. Eine ärztliche Untersuchung ist aber zu empfehlen, wenn der Durchfall länger andauert, Sie im Ausland waren oder Fieber, Blut im Stuhl und Bauchkrämpfe bestehen. (Bei Kleinkindern gelten andere Regeln)

Notfall

ausserhalb der Praxiszeiten:
Ärztefon 0800 33 66 55, auch für psychiatrische Notfälle
Notrufnummer 144 bei akuter Lebensgefahr
Toxinfosuisse 145 bei Vergiftungen